“Ein Wunder an Musikalität, originell, spontan, immer frei.”
– Süddeutsche Zeitung

Biografie


Die niederländische Geigerin Noa Wildschut ist erst 16 Jahre alt, hat aber bereits ihren Platz in der internationalen klassischen Musikszene eingenommen. Im Alter von sechs Jahren spielte sie live im niederländischen Fernsehen im Rahmen des “Kinderprinsengrachtconcert 2007” in Amsterdam, ein Jahr später gab sie ihr Debüt im Concertgebouw, seit September 2016 ist sie Exklusivkünstlerin bei Warner Classics.

Im Laufe der Jahre hat sich Noa einen beachtlichen Ruf aufgebaut und wird regelmäßig zu Festivals, Rezitalen und Solokonzerten mit Orchestern im In- und Ausland eingeladen. Noa arbeitet mit Orchestern wie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, Residentie Orkest, Nederlands Philharmonisch Orkest, Amsterdam Concertgebouw Chamber Orchestra, Kremerata Baltica, Mutter Virtuosi, Konzerthausorchester Berlin, Luzerner Sinfonieorchester and the Orquestra Sinfônica Municipal de João Pessoa. Sie musiziert mit inspirierenden Musikern wie Anne-Sophie Mutter, Janine Jansen, Menahem Pressler, Quirine Viersen, Paolo Giacometti, Vesko Eschkenazy, Arthur und Lucas Jussen sowie mit ihrem Duo-Rezitalpartner, dem Pianisten Yoram Ish-Hurwitz.

“Was mich am Glücklichsten macht ist die Freude, die ich durch meine Musik an Menschen weitergeben kann und das gemeinsame Musizieren mit Anderen.”

Noa ist bereits Preisträgerin zahlreicher Auszeichnungen und hat den ersten Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Louis Spohr in Weimar (im Alter von 9), den ersten Preis beim Iordens Violinwettbewerb in Den Haag (im Alter von 10) und den Concertgebouw Nachwuchspreis 2013 (im Alter von 11) gewonnen.

Sie besuchte Meisterkurse bei Jaap van Zweden, Menahem Pressler, Frank Peter Zimmermann, Anner Bijlsma und Liviu Prunaru. Seit 2014 ist Noa Mitglied der “Mutter Virtuosi” unter der Leitung von Anne-Sophie Mutter, und seit Mai 2015 jüngste offizielle Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung.

Noas erste Aufnahme für Warner Classics, ein reines Mozart-Album wird im Herbst 2017 veröffentlicht. Das niederländische Fernsehen hat in 2012 eine Dokumentation mit dem Titel „Noa 11“ veröffentlicht und arbeitet gerade an einer neuen Dokumentation die im September 2017 herauskommen wird.

In 2018 spielt Noa eine zentrale Rolle in Leeuwarden, der europäischen Kulturhauptstadt 2018. Sie ist für die Carte Blanche Reihe mit dem Titel „Noa’s choice“ beim Oranjewood Festival verantwortlich, dem Festival das offiziell mit der Konzeption des klassischen Musikprogramms beauftragt wurde.

Noa spielt eine Geige von Giovanni Grancino aus dem Jahr 1714, die ihr von der
Niederländischen Stiftung für Musikinstrumente zur Verfügung gestellt wurde. Ihr Bogen ist von Benoît Rolland und wurde von der Anne-Sophie Mutter Stiftung für sie erworben. Noa studiert bei Vera Beths an der Musikhochschule Amsterdam.

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Fotokredit: Marco Borggreve
Noa Wildschut violin - photo credit Marco BorggreveNoa Wildschut violin - photo credit Marco BorggreveNoa Wildschut violin - photo credit Marco Borggreve
Noa Wildschut violin - photo credit Marco BorggreveNoa Wildschut violin - photo credit Marco BorggreveNoa Wildschut violin - photo credit Marco BorggreveNoa Wildschut violin - photo credit Marco Borggreve